Hilfe im Digitaldruck
für den Drucker und den Kunden
Die häufigsten Fehler:
Ihre Gedanken haben Sie in wohlfeiler Form in Schrift und bunte Bilder gegegossen. Doch OH JE! Im Druck wird alles anders.. nur nicht so wie es sich ausgemalt hatten.Schriften falsch, Bilder stichig und pixelig, die Tortengrafik eine Katastrophe.....
Schrift fehlt:
Ihre Druckerei hat vielleicht 1999 Schriften, aber es gibt jedoch mehr als 50.000 Schriften, auch wenn manche fast identisch wirken (Arial - Helvetica) können Sonderzeichen (z.B. das Euro-Symbol) anders angelegt sein und das Layout verändern. Beim Abspeichern gibt es in vielen Programmen die Möglichkeit, Schriften in Kurven (auch: Pfade) zu verwandeln. Am Besten die Schriften in die DruckPDF-Datei einbinden.Beschnitt fehlt:
Bilder, Linien, Logos etc. die bis an den Rand des Papiers ragen sollen, mössen in der Datei 3mm daröber hinaus stehen, das ist die Beschnittzugabe. Es gibt Schneide- und Drucktoleranzen bis zu 1 mm. Mit 3 mm Beschnittzugabe ist man immer auf der sicheren Seite.
Bilder mit zu geringer Auflösung:
150dpi sollen Bilder im Digitaldruck mindestens haben. Bei wesentlich geringerer Auflösung (z.B. Bilder aus dem Internet mit 72dpi) sieht man im Druck den Treppeneffekt oder Unschörfe. Alle Druckereien nehmen Ihre Bilder so, wie Sie sie liefern, weil sie davon ausgehen, das Sie keine besseren haben. Die Überprüfung der Auflösung am Bildschirm: Datei in 200% der gewünschten Druckgröße darstellen!
Datenformat
Optimale Formate (aber auch nur, wenn Sie korrekt erzeugt wurden): pdf, eps, ps, jpg, tif.
Es gibt unzöhlige Text-und Grafikprogramme, deren Native-Dateien nicht verarbeitet werden können, weil es nicht wirtschaftlich ist all diese diese Programme zu besitzen, zu pflegen und abzudaten. Aber viele Programme haben Export-Funktionen in göngige Formate wie z.B. jpg - Wobei manche dieser jpgs wesentlich besser im Papierkorb aufgehoben sind als in der Druckvorstufe. Aber aus allen Programmen kann ein PDF über die Druck-Funktion erzeugt werden.
Noch schnell einen Fehler entdeckt
Wenn Sie am nöchsten Tag eine neue Datei nachreichen ist es meist schon zu spät. 80% der Aufträge werden bereits am gleichen Tag gedruckt. Bitte prüfen Sie Ihre Dateien sorgfältig vor dem Absenden!!!!!
Verdrehte Seiten
Wer soll wissen, ob die Rückseite auf dem Kopf stehen soll, das kann auch mal so gewünscht sein. Speichern Sie eindeutig ab. Falls man bei Ihrem Falzprodukt nicht eindeutig erkennt, wo auöen und innen ist: schreiben Sie es dazu. Zum Falzen berücksichtigen Sie auch die Vorgaben für die Falzart
Zu knapp am Rand positioniert:
Wieder wegen der Schneide-und Drucktoleranzen. Diese können schon mal 1mm betragen. Ein Rahmen, der in Ihrem Layout 2mm vom Rand entfernt ist, kann nach dem Schneiden links 1mm Abstand haben, rechts 3mm - sieht unschön aus, da der Unterschied mit freiem Auge erkennbar ist.
Insgesamt zu geringe Auflösung
Für Bilder sind 200dpi ganz gut, für (kleine) Schriften ist es zu wenig. Speichern Sie besser mit 600dpi oder höher, sofern Ihre Datei nicht vektororientiert ist. Rasterbilder (tif, jpg) müssen för eine Detailzeichnung in Druckerauflösung (digital 600 dpi) abgespeichert werden.
Farbtöne
Gedruckte Farben sehen am Papier anders aus als am Bildschirm. Das ist so. Falls Sie nicht sicher sind, fordern Sie vor dem Druck ein Proof (Druckmuster) an. Im Digitaldruck ist dies mit wenig Aufwand zu erstellen und isgt allemal billiger als eine nicht passende Druckauflage!
Rechtschreibfehler
Die Druckerei druckt nur, es wird nicht gelesen. Für den Inhalt Ihrer Dateien Sie sind ganz alleine verantwortlich
Unterschiedliche Seitengrößen im Dokument
bitte unbedingt vermeiden oder zumindest darauf hinweisen. Zum Drucken wird im Druckbefehl eine Seitengröße ausgewähl, auf die dann auch gedruckt wird. Größere Seiten werden dann nur teilweise gedruckt!
Unterschiedliche Ausrichtung der Seiten
Hoch und Querformat: was soll wie gedruckt werden. Weisen Sie drauf hin. Im PDf können Seiten problemlos gedreht werden

